Die Strickerinnen bilden sich weiter

Früh Morgens Start in der KulturWerk-Stadt bei noch nebligem Wetter Richtung Bündnerland mit Kaffeehalt im Glarnerland. Der Nebel löste sich Richtung Bergen sichtlich auf.

In der Wollspinnerei wurden wir empfangen von Herr Christoph Vetsch Inhaber der Wollspinnerei. Nach einer kurzen Vorstellung und Einführung im idillischen Verkaufsladen wurde der Rundgang in Angriff genommen mit der Verarbeitung von der Rohware (Wolle) bis zum fertigen Faden.

Kaum zu glauben. Alle farbigen Garne im Verkaufsladen wurden in der eigenen Färberei gefärbt. Auf engem Raum werden die verschiedenen kleinen und grossen Mengen eingefärbt.

Im einfachen Labor werden verschiedenste entwickelt und ausprobiert. Auch können kleinste Mengen und Kundenwünsche realisiert werden.

Nach einen intressanten Rundgang und letzten Einkaufsmöglichkeiten im Fabricklädeli und Dank an Herr Vetsch vorschoben wir uns nach Schiers zum Mittagessen.

Im Hotel Alpina in Schiers wurden wir hervorragend verpflegt zu einem sehr angemessenen Preis. Die angekündigte Ueberraschung führte uns dann nach Landquart in die Outlet- Meile. Die uns zur Verfügung stehende Zeit wurde unterschiedlich genutzt mit flanieren, einkaufen oder einfach geniessen.

Mit neuen Erkenntnissen und vielen Erinnerungen ging’s mit Chauffeur Peter wieder Richtung Fricktal. Der aufkommende Wind und die dunkler werdenden Wolken konnten unseren eindrucksvollen Tag nicht mehr betrüben.

26.04.2019 – Freizeitclub Villigen

Jeden Monat organisiert der Freizeitclub Villigen eine Aktivität. Georg Süess hat den
Vorschlag eingebracht das alte Handwerk Schuhnägel machen in der KulturWerk-Stadt Sulz zu besuchen. Die reine Männerrunde war auch sehr beeindruckt von der Technik der alten Strickmaschinen. Der Abend wurde kulinarisch mit einem Naglerbrettli abgerundet.

31.03.2019 – Frühschoppen mit Burgschreiber Markus Jung

Der Burgschreiber Markus Manfred Jung ist aufgewachsen bei Lörrach. Drei Monate lebte und arbeitete er beidseitig des Rheins bei privaten Leuten.
In seinem literarischen Schaffen „verpackt“ er Mundart-Wörter interessant und humorvoll auf alemannisch , elsässisch und baaseldytsch in erlebten Geschichten aus dem Dreiländereck Deutschland, Frankreich und der Schweiz . Wahrlich ein Ohrenschmaus für Herz und Lachmuskeln. «Dankeschön»

28.03.2019 – Besuch Landfrauen Densbüren/Asp

Zum Thema «Altes erhalten» besuchten die Landfrauen unsere KulturWerk-Stadt. Die Herstellung der Schuhnägel wie sie vor über 60 Jahren in Sulz noch von Hand gefertigt wurden interessierte sehr. Viele Fragen konnten beantwortet werden. Die Strickerei auf den alten Dubied-Maschinen und die gestrickten Oster-Dekos verblüfften die Besucherinnen.
So wechselten verschiedene Eier, Hasen und Schals den Besitzer. Zum Schluss durfte das Naglerbrettli auch nicht fehlen.

21.03.2019 – Pensioniertenclub MEAG AG

Eine Gruppe ehemaliger Mitarbeiter der MEAG AG besuchte uns in der KulturWerk-Stadt. Alte Erinnerungen wurden aufgefrischt mit den Nagelschuhen und die Technik mit den alten Strickmaschinen bestaunt. Mit Begeisterung verfolgten sie die Präsentationen.

15.03.2019 – 10. GV KulturWerk-Stadt

Der Präsident Reto Weiss informierte gleich zu Beginn über den Hinschied von Werner Schaub.

Er war unser „Strickmaschinen-Spezialist“, ein initiativer und fachlich kompetenter Macher, ein belesener, sprachgewandter und liebenswürdiger Mensch.

Werner, wir vermissen Dich!

„Dankeschön“

GV-Bericht der KulturWerk-Stadt Sulz

An der 10. Jubiläums-Generalversamm-lung des Vereines KulturWerk-Stadt Sulz durfte der Vorstand wiederum viel Erfreuliches präsentieren. Der Beginn der GV wurde allerdings aus aktuellem Anlass einem sehr verdienten Vereinsmitglied gewidmet.

Mit 37 Teilnehmern und einem Gast war die Generalversammlung einmal mehr sehr gut besucht. Gleich zu Beginn der GV hatte Präsident Reto Weiss die schmerzliche Pflicht, die Versammlung über den Hinschied unseres äusserst verdienten Vereinsmitgliedes Werner Schaub zu informieren. In einem sehr persönlichen Nachruf würdigte er Werner als initiativen und fachkompetenten Macher mit viel Herzblut. Ohne ihn und seine grosse Fachkompetenz wäre die Strickerei heute nicht auf dem heutigen Stand. Wir werden Werner sowohl als absoluten «Strickmaschinen-Spezialisten» wie auch als Menschen vermissen. Nach einer Schweigeminute wurde zur ordentlichen GV übergegangen.

Erfreuliche Finanzen

Mit einem Neueintritt und 2 Austritten beläuft sich die Mitgliederzahl per dato Generalversammlung auf erfreuliche 109 Personen.

Die von Kassierin Marianne Schraner präsentierte Jahresrechnung fiel dieses Jahr etwas komplexer aus. Insgesamt konnte die Rechnung wieder mit einem erfreulichen Gewinn abgeschlossen werden. Etwas grössere Kontenbewegungen verursachten die Projekte «Ausbau KulturWerk-Stadt» und «Freizeitkarte». Beide Projekte und Rechnungen sind aber ebenfalls auf einem guten Stand. Die Freizeitkarte ist mittlerweile ein regionales Vorzeigeprojekt und die finanziellen Mittel für einen Nachdruck sind bereits heute gesichert.

Aktives Jahr 2019

In seinem Jahresbericht durfte der Präsident auf zahlreiche erfolgreiche Aktivitäten im letzten Jahr zurückblicken. Sowohl die immer gut besuchten Brotbacktage wie auch der Frühschoppen-Stammtisch oder das Feierabendbier sind fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Sulz und der Region geworden. Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich auch der Ausbau der Räumlichkeiten. Diese konnten an der GV besichtigt werden, sowohl das bauliche Resultat wie auch die provisorische Schlussrechnung als quasi Punktlandung machen Freude.

25 Besuchergruppen mit insgesamt 515 Besuchern besuchten im letzten Jahr die KulturWerk-Stadt. Unter der gewohnt kompetenten Leitung von Bruno Schraner und Ewald Kalt wurden den Besuchern unterschiedlichste Programme geboten. Auch der Ausblick ins neue Vereinsjahr stimmt zuversichtlich. Nebst bereits 7 gebuchten Anmeldungen sind 3 Ausseneinsätze mit der fahrbaren Nagelschmiede geplant. Am 24. Mai werden die Nagler am Pärke-Markt in Bern ihr Handwerk zeigen. Ebenso nehmen sie am Umzug vom eidgenössischen Turnfest (22. Juni) sowie an der grenzüberschreitenden Kulturnacht vom 7. September in Laufenburg teil.

Ausbau abgeschlossen

Der Ende 2017 begonnene Ausbau konnte Ende 2018 erfolgreich abgeschlossen werden. Dank der weitsichtigen Planung von «Bauleiter» Ewald Kalt und über 220 Std freiwilliger Fronarbeit wurde das Budget fast auf den Franken eingehalten. Ein besonderer Dank geht hier an die Sponsoren Stiftung proFricktal, Swisslos, die Ernst Göhner Stiftung sowie an die Gemeinde Laufenburg.

Wechsel im Vorstand

Nach 10-jähriger Tätigkeit übergibt Aktuar Lukas Weiss sein Ressort an Silvia Meier. Die Versammlung wählt sie und bestätigt die bestehenden Vorstandsmitglieder mit Applaus für die nächste Amtsperiode.