15. Juli: Der MTV Rüfenach besucht die KulturWerk-Stadt

Der Männerturnverein Rüfenach unterbricht in den Sommermonaten den Turnbetrieb und organisiert amTurnabend jeweils gesellschaftliche Anlässe. Am Freitag, 15. Juli 2022, besuchten die Turner mit ihren Partnerinnen die KulturWerk-Stadt.

Bei der Einführung zum Stricken und Nageln tauchte eine sinnliche Frage auf: Woher stammt denn die Aussage, die Sulzer seien verdreht wie eine Schraube?  Lachen war angesagt. Die Sulzer sind halt rechtschaffene und fleissige Leute. Dreht mal eine Schraube links rein, geht nicht, war die Antwort.

Die Besucherinnen und Besucher staunten über die Geschicklichkeit der Strickerin Margrit und das Ergebnis auf den alten Maschinen sowie über die Fertigkeit von Nagler Heinz und den ausführlichen Geschichtsbeitrag.

Beim gemütlichen Beisammensein wurde Angies Küche getestet. Es herrschte eine tolle Feierabendstimmung.  

Marché-Concours in Saignelégier: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

Ernst aus Olsberg brachte den Vorspann und Erwin von Zuzgen die Pferde. Am Marché-Concours sind Motoren nicht zugelassen. Den Vorspann musste Ernst eigens für diesen Anlass vorbereiten.

Nun waren Ausprobieren und ein Funktionstest angesagt. Der Vorspann passte. Also wurden die Pferde eingespannt und los ging’s auf eine Ehrenrunde. «Danke schön» an Ernst und Erwin für ihre Unterstützung. Nur so ist es uns überhaupt möglich am Marché-Concours teilnehmen zu können.

12. Juli: Besuch Bürgerturnverein Basel

Der Besuch der Wandergruppe des Bürgerturnvereins Basel begann mit einem feinen Essen (Naglerbrettli), welches von Angie Weber zubereitet wurde.

Anschliessend genossen sie die Präsentation der alten Handwerke Nageln und Stricken. Die Begeisterung war sehr gross und die Teilnehmer konnten viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Herzlichen Dank für den Besuch unserer KulturWerk-Stadt.

2. Juli: Familienfest Schraner (Tschüggi)

Am Sonntag, 2. Juli 2022 trafen wir uns zu einem Familienfest in der KulturWerkstadt.

Nach verschiedenen Pizzas, von jedem selbst zusammengestellt, vom Pizzabäcker Fischer (PICCOLIZZA) gebacken und diversen Salaten wurden uns die alten Handwerke Nageln und Stricken vorgeführt. Es war eine Zeitreise in die Vergangenheit, weil schon unser Grossvater und unser Vater dieses Handwerk ausübten. Dieser schöne Tag wird uns allen in guter Erinnerung bleiben.

23. Juni: Klassenzusammenkunft Jg. 1947

Am Donnerstag, 23. Juni, besammelte sich der Jahrgang 1947 von Sulz in der KulturWerkstadt.

Bei einem ausgiebigen, von Angie Weber mit viel Liebe zubereiteten Apéro unterhielten sich die Jahrgänger und schwelgten in alten Zeiten.

Alle genossen die Strickvorführung, präsentiert von Beatrice und Nicole. Bei sonnigem Wetter gings nachher in die Fischzucht, wo die Gruppe ein feines Essen einnahm.

16. Juni: Ehrengarde / Veteranengruppe MVG Militärverein Grenchen

Für den alljährlichen Fronleichnams-Ausflug organisierte der Präsident Toni Affolter den Besuch in der KulturWerk-Stadt Sulz.

Zur Begrüssung standen Kaffee und Gipfeli auf dem Programm. Nach kurzer Vorstellung der beiden alten Handwerke Nageln und Stricken konnten dann die Besucher die Fertigkeiten der Strickerinnen Pia und Beatrice und des Naglers Bruno testen. Alte Erinnerungen wurden ausgetauscht, die Geschicklichkeit der Strickerinnen und des Naglers aufmerksam verfolgt.

Es entstanden interessante Gespräche in einer lockeren, lustigen Stimmung. Ein „Schwatz“ und etwas Flüssiges rundeten den Besuch mit vielen neuen Erkenntnissen ab. Anschliessend Fahrt zum nächsten Halt und Mittagessen ins Fischergut.

27. Mai: Ehrenmitgliedertreffen Aargauischer Musikverein

Walter Marbot, ehemaliges Vorstandsmitglied, hat zum jährlichen Ehrenmitgliedertreffen nach Sulz in die KulturWerk-Stadt geladen.

Beim Willkommensapéro mit feinen Häppli, bereitgestellt von Angie, wurde der hiesige weisse Naglerwein als sehr fruchtiger und trinkfähiger Wein bezeichnet. Nach kurzer Einführung ins alte Nagler- und Strickerhandwerk staunten die Besucherinnen und Besucher über die handwerkliche Fertigkeit von Nagler Hanspeter und über die Geschicklichkeit und das Können der beiden Strickerinnen Pia und Grit.  

Der aufkommende Hunger konnte mit den von Angie angerichteten «Naglerbrettli» gestillt werden, was dann eine gute Grundlage für die Tranksame bildete. Die gemütliche Veranstaltung wurde mit einem Kaffee abgerundet.

20.-22. Mai: Eidg. Schmiedefest in Wiesendangen ZH

Die im Zürcher Weinland angesiedelte Schmiedezunft Eligius und die Interessengemeinschaft IG Schmiede feierten gemeinsam das 20-jährige Jubiläum der IG Schmiede am 7. Eidgenössischen Schmiedefest in Wiesendangen. Die Schmiedezunft Eligius hat sich zum Ziel gesetzt, das alte und schöne Schmiedehandwerk in der heutigen technisierten Welt nicht untergehen zu lassen und für die Jugend und die Nachwelt weiter zu erhalten und zu pflegen. Die IG Schmiede verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitgemässer Fertigungstechnik. Wir nahmen mit unserer Nagelschmiede auch an diesem Schmiedefest teil und genossen die drei sehr schönen und interessanten Tage. Die Besucherinnen und Besucher zeigten grosses Interesse an unserem Handwerk.

15. Mai: Neue Sulztaltrachten am Museumstag

Unter dem Motto «Begegnung mit Kultur in der KulturWerk-Stadt» öffnete die KulturWerk-Stadt Sulz ihre Tore anlässlich des internationalen Museumstages. Vorführungen im Nageln und im Stricken bildeten das Rahmenprogramm für die Hauptattraktion, die Präsentation von zwei neuen Sulztaltrachten.

Die Geschichte der Sulztaltracht geht zurück ins 18. Jahrhundert, wo der Eiker Maler Markus Dinkel einen prächtigen Stich fertigte, welcher eine Dame in der Sulztaltracht zeigte. Gut hundertfünfzig Jahre später, 1985, entdeckten Heinz und Sonja Sauerländer im Fricktaler Museum in Rheinfelden ein Bild dieser Tracht. Heinz Sauerländer animierte seine Frau Sonja, eine gebürtige Sulzerin, eine solche Tracht nachfertigen zu lassen. Zusammen mit dem versierten Trachtenschneider Beat Kobel aus Schüpfen wurde dann die Tracht fachkundig rekonstruiert und von der kantonalen Trachtenkommission abgenommen. Die erste öffentliche Präsentation dieser Tracht imponierte dann sechs Sulzer Frauen dermassen, dass sie sich unter der Leitung von Beat Kobel ebenfalls eine solche Tracht schneiderten.

Nun war noch etwas Stoff übrig, welcher dann aber fast zwanzig Jahre lang in einem Archiv schlummerte, bis Ewald Kalt und Margrit Obrist, welche davon Kenntnis hatten, an den Vorstand der KulturWerk-Stadt Sulz gelangten, mit der Bitte, diesen Stoff zu erwerben und noch zwei Trachten machen zu lassen. Gesagt – getan, und wiederum schneiderte Beat Kobel zwei Sulztaltrachten.

Zur Vorstellung dieser beiden neuen Sulztaltrachten waren nebst Sonja Sauerländer, dem Ehepaar Beat und Ruth Kobel auch fünf der sechs Trachtenbesitzerinnen anwesend. Ein Platzkonzert der Musikgesellschaft Sulz, eine kurze Begrüssung und Erklärung zu der Sulztaltracht durch Reto Weiss und abschliessend tolle Tanzvorführungen durch die Trachtengruppe Elfingen bildeten das Unterhaltungsprogramm. Laufend konnten daneben auch die Vorführungen der Strickerinnentruppe sowie der Naglergilde bewundert werden. Aber auch die leistungsfähige und bestens organisierte Festwirtschaft animierte die Besucherinnen und Besucher bei schönstem Frühsommerwetter noch etwas bei der KulturWerk-Stadt zu verweilen.

Das nächste Mal offiziell zu sehen sein wird die Tracht am 14. August 2022, wo die fahrbare Nagelschmiede (übrigens von Pferden gezogen) am Marché-Concours in Saignelégier am Umzug teilnehmen wird, würdig begleitet von Sulzer Trachtenfrauen.

Acht der neun Sulztaltrachten mit Sonja Sauerländer, 3. v.l., auf einem Bild vereint

3. April: Frühschoppenstammtisch zum Thema Ukraine

Am vergangenen Sonntagvormittag fand in der KulturWerk-Stadt Sulz ein weiterer Frühschoppenstammtisch, diesmal zum Thema «Krieg in der Ukraine – Wie können wir helfen» statt.

Als Gast an diesem Stammtisch war Peter Baumann aus Sulz eingeladen. Er hat seit zwölf Jahren familiäre Bindungen in die Ukraine und war bereits zweimal an der polnisch-ukrainischen Grenze um Familienmitglieder in die Schweiz zu holen.

Nach der Begrüssung und Einleitung durch Präsident Reto Weiss vermochte Peter Baumann die vielen anwesenden Personen mit seinen Ausführungen zu fesseln. Er wusste viel Interessantes über die Ukraine vor dem Krieg, den Kriegsausbruch und die momentane Lage zu erzählen. Sehr informativ und interessant waren aber auch die Ausführungen über seine beiden abenteuerlichen Fahrten um Flüchtlinge abzuholen. Anschliessend entstand eine ausführliche Diskussion über die Flüchtlingsproblematik, welche weit über die Frühschoppenzeit hinaus geführt wurde.

Besten Dank an Peter Baumann für den fesselnden Vortrag, welcher sicher bei vielen Anwesenden Gedanken und Ideen anregte, wie den Flüchtlingen aus der Ukraine am Besten geholfen werden kann.