HandwerKulinarik Sulz/Laufenburg

Tiefgreifende Informationen zu den alten Handwerken Nageln, Stricken, Polstern und Salmfängerei bildeten den geschichtlichen Hintergrund zum Sonntagsanlass von KulturWerk-Stadt und Salmfängern. Knapp 20 Personen konnten wiederum ein interessantes Programm geniessen.Beim Nachtessen in der Salmigrotte

Zu Beginn des Anlasses informierte Handwerkerchef Ewald Kalt über die Geschichtedes Nagelschmiedehandwerks im Sulztal, welches seine Blütezeit während des zweiten Weltkrieges hatte. Als zweites handwerkliches Kulturgut erläuterte er auch die Strickerei in der KulturWerk-Stadt, ein altes Handwerk welches von etlichen Sulzerinnen wieder erlernt wurde und so der Nachwelt erhalten werden kann. Beide Handwerke wurden auch orginalgetreu vorgeführt.

Polstern, ein altes Handwerk

Nach verschiedenen Nagler- und Strickvorführung wurde das Dessert, bestehend aus selbstgemachter Früchtewähe und Lebkuchen serviert. Bei Kaffee, Kuchen und Süssmost konnte reichlich über das Gesehene diskutiert werden . Nach dem anschliessenden Fussmarsch nach Laufenburg fanden sich die Besucherinnen und Besucher in der Sattlerwerkstatt von Felix Klingele ein. Alle staunten über die Fingerfertigkeit und das Geschick von Felix Klingele, welcher gekonnt aufzeigte, wie früher Stühle und Sessel für Königshäuser und Adlige gefertigt wurden.

Salmzubereitung am offenen Feuer

In der Altstadt vor der Salmigrotte stand dann der kulinarische Höhepunkt des Nachmittags auf dem Programm. Vier grosse Salmhälften auf Holzbrettern aufgespiesst wurden am offenen Feuer gegart. Daneben gaben die Salmfänger etliche Anekdoten aus früheren Fischerzeiten zum Besten. Nach dem anschliessenden Nachtessen mit Salm, Salaten und Brot galt es dann schon bald wieder, den Heimweg unter die Füsse bzw. Räder zu nehmen.

Generalversammlung KulturWerk-Stadt Sulz 2016

Werner Schaub (links) bekommt von Ewald Kalt die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft überreicht.
Werner Schaub (links) bekommt von Ewald Kalt die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft überreicht.

 

An der diesjährigen GV der KulturWerk-Stadt Sulz konnte der Verein auf ein sehr erfolgreiches und mit interessanten Aktivitäten gespicktes Jahr zurückblicken. Zudem wurde Werner Schaub zum Ehrenmitglied ernannt.

Für einen ersten Höhepunkt im Vereinsjahr sorgte der Auftritt der Strickerinnen-Gruppe an der Sonderausstellung «Schur- und Wolltage» vom 25. und 26. April 2015 im Freilichtmuseum Ballenberg. Auch der erstmalig organisierte «Frühschoppen-Stammtisch» mit Gemeindeamman Herbert Weiss und Vize-Amman Meinrad Schraner war ein voller Erfolg. Die rege Teilnahme bewegte den Vorstand dazu, diesen Anlass auch nächstes Jahr wieder durchzuführen.
Unter etwas erschwerten Bedingungen (ausgedehnte Trockenheit im letzten Sommer), aber nicht minder erfolgreich wurde auch dieses Jahr wieder ein Höhenfeuer zum 1. August organisiert. Ein weiterer Höhepunkt war der Gastauftritt des Kantons Aargau an der letztjährigen Olma. Dazu waren auch die Sulzer Nagler mit der fahrbaren Nagelschmiede eingeladen.
Als Unterstützung und um den Aufwand für die Veranstaltungen im neuen Vereinsjahr etwas besser zu verteilen, wurde neu Bruno Schraner als Unterstützung für Ewald Kalt (Bereich Handwerke und Traditionen) in den Vorstand gewählt.
Das Glück der Tüchtigen muss es wohl gewesen sein, dass er im Jahr 2008 das erste Mal einen vorsichtigen Besuch in der KulturWerk-Stadt wagte. Seither sind seine wöchentlichen Besuche in Sulz mittlerweile unverzichtbar geworden. Mehr als verdient wurde Werner Schaub zum Ehrenmitglied ernannt. (mgt)

Internationaler Museumstag 2016

Am Sonntag, den 22.05.2016, 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr können Sie die KulturWerk-Stadt entdecken!

Und das wird alles geboten :
– Vorführungen der Handwerke Nageln und Stricken
– Kleine Ausstellung von alten Traktoren und Landmaschinen
– Kinovorführungen des Sulzerfilmes «Buure i de zwänzger Johr»
– Festwirtschaft, Essen und Getränke

Flyer Museumstag 2016

Frühschoppenstammtisch am 15.11.2015

Frühschoppenstamm2015.1Über 30 interessierte Personen trafen sich am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr  zum freien Meinungsaustausch mit den beiden Gemeinderäten Herbert Weiss (Ammann) und Meinrad Schraner (Vize-Ammann). Nach der Begrüssung durch Präsident Reto Weiss war das Asylwesen das erste aktuelle Thema. Sehr viele detaillierte Informationen durch den Gemeinderat bildeten die Grundlage für eine angeregte Diskussion aller Anwesenden. Weitere Diskussionsthemen waren das Bauwesen, die Investition der Gemeinde in bestehende externe Liegenschaften in Sulz und Laufenburg, aber auch die Rolle von Laufenburg als Bezirkshauptort, sowie Strassenbau und Verkehrsaufkommen.

Um ca. 12.30 Uhr dankte Reto Weiss allen Anwesenden für die angeregten Diskussionen und im Speziellen den beiden Gemeinderäten. Zum Schluss waren sich alle einig dass dieser Anlass gerne wiederholt werden darf.

Die Kulturwerk-Stadt zu Gast im Freilichtmuseum Ballenberg

Altes Handwerk kulinarisch verpackt

Tiefgreifende Informationen zu den alten Handwerken Nageln, Stricken, Sattlerei und Salmfängerei bildeten den geschichtlichen Hintergrund zum Sonntagsanlass von KulturWerk-Stadt und Salmfängern. Rund 20 Personen konnten wiederum ein interessantes Programm geniessen.

Zu Beginn des Anlasses informierte Handwerkerchef Ewald Kalt über die Geschichte des Nagelschmiedehandwerks im Sulztal, welches seine Blütezeit während des zweiten Weltkrieges hatte. Als zweites handwerkliches Kulturgut erläuterte er auch die Strickerei in der KulturWerk-Stadt, ein altes Handwerk welches von etlichen Sulzerinnen wieder erlernt wurde und so der Nachwelt erhalten werden kann. Beide Handwerke wurden auch originalgetreu vorgeführt.

Sattlerei, ein altes Handwerk

Nach verschiedenen Nagler- und Strickvorführung wurde der Apéro, bestehend aus selbstgemachter Früchtewähe und Lebkuchen serviert. Bei Rebensaft und Apérohäppchen konnte reichlich über das Gesehene diskutiert werden. Nach dem anschliessenden Fussmarsch nach Laufenburg fanden sich die Besucherinnen und Besucher in der Sattlerwerkstatt von Felix Klingele ein. Alle staunten über die Fingerfertigkeit und das Geschick von Felix Klingele, welcher innert kürzester Zeit einen Gürtel fertigte, wie er moderner fast nicht sein kann. Auch viel Wissenswertes über verschieden Lederarten und Lederbehandlungen wusste er zu erzählen.

Salmzubereitung am offenen Feuer

In der Altstadt vor der Salmigrotte stand dann der kulinarische Höhepunkt des Nachmittags auf dem Programm. Fünf grosse Salmhälften auf Holzbrettern aufgespiesst wurden am offenen Feuer gegart. Daneben gaben die Salmfänger etliche Anekdoten aus früheren  Fischerzeiten zum Besten. Nach dem  anschliessenden Nachtessen mit Salm, Salaten und Brot galt es dann schon bald wieder, den Heimweg unter die Füsse bzw. Räder zu nehmen.

Nagler Geri Rüede erklärt sein Handwerk
Nagler Geri Rüede erklärt sein Handwerk